Willkommen auf der neu gestalteten Homepage der privaten Wetterstation Hohenwalde.
Kurz einiges zur verwendeten Technik.
Bei der Wetterstation wird das WS2500 System von ELV verwendet.

Leider inzwischen ein absolutes Auslaufmodell, welches auch schon lange nicht mehr produziert wird. ELV machte vor einiger Zeit einen Abverkauf seiner Funkinterface, welche gelagert wurden um die 2 Jahre Garantiezeit zu gewährleisten. Wie auf dem Bild beschrieben, kommt ein Spannungwandler zum Einsatz. Denn im Gegensatz zu dem wie es eigentlich gedacht ist, läuft dieses Interface nun nicht mehr auf Batterie sondern hängt an meinem Windrad und Solargespeißtem 12V System. Daher sollte ein Ausfall des Interfaces wegen leerer Batterien gänzlich der Vergangenheit angehöhren.

Oben auf dem Dach befindet sich einiges. Sowohl der Windsensor als auch der Helligkeitssensor sind hier montiert. Weiterhin 2 QFH Antennen zum Empfang der polarumlaufenden Noaa Wettersatelliten als auch das Windrad. Dieses versorgt vorwiegend im Sonnenscheinarmen Winter mein 12V System mit Energie, wenn die Solarmodule kaum noch Energie liefern.

Dies ist der Sensor in 2m Höhe. Um die Messwerte nach Möglichkeit nicht zu verfälschen, befindet er sich in einem Wetterhaus und ist auch ausreichend weit vom Haus entfernt. Es ist ein modifizierter Sensor, welcher mit genaueren Sensorin-Sensoren arbeitet und in dem ein Atmel-Mkrokontroller zum Einsatz kommt. Da er über Batterie läuft und somit Empfangsausfälle wegen schwacher Batterie vorprogrammiert sind, habe ich ihm Akkus, eine simple Ladereglerschaltung und 2 Solarmodule spendiert. Diese laden nun bei Sonnenschein die Akkus nach, so das ein Ausfall sehr unwarscheinlich ist.

Und der letzte Kandidat in der Beschreibung. Der Sensor nahe am Boden zur Ermittlung von Bodenfrost. Man sieht das er sehr luftig untergebracht ist, weil auch die Solarzelle entnommen und weiter oberhalb des Sensors montiert wurde. Dies wurde nötig da der Sensor nach Nord schaut, wo nicht zuviel Sonnenlicht ankommen sollte. Auch sieht man hier den Grund warum er sehr große Sprünge machen kann. Bei Sonnenschein heizt sich nicht nur der Boden unter ihm sehr gut auf, sondern auch der Sensor selbst. Sobald er aber Nachmittags in Schatten kommt, gehen dafür die Temperaturen sehr rapide nach unten. Der Sensor ist an der frostgefährdesten Stelle im Garten montiert.
Die Stationsdaten werden im Funkinterface im 3 Minutenintervall hinterlegt und mittels WsWin von Werner Krenn ausgelesen und grafisch aufgearbeitet. Die Grafiken und Tabellen, welche WsWin erstellt werden mittels FTPWatchdog von "Tools and More" automatisch hochgeladen, sobald Watchdog eine Änderung an einer Datei feststellt. Da alles automatisiert ist und sowohl WsWin als auch FTPWatchdog im Autostart von Windows lädt, sollten die Wetterdaten mind. 1 mal am Tag aktualisiert werden.